
Ashoke Ganguli geht von Kalkutta als Doktorand nach Harvard und ist wenige Jahre darauf fest angestellter Professor mit indischer Frau und 2 Kindern. Privat halten die Eltern Ganguli strikt an der heimischen Kultur und herkömmlichen Erziehung fest. Trotzdem geben sich die Kinder schon im Schulalter als halbe Amerikaner. Die Autorin, selbst Tochter indischer Immigranten, verfolgt die Geschichte der Familie Ganguli von 1968 bis 2000: das ständige Heimweh und die kulturelle Abschottung der Eltern, die allmähliche Assimilation von Sohn und Tochter durch Schule, Studium, Partnerschaften; unausweichlich die mit indischer Sanftmut nie ausgesprochenen, schmerzhaften Konflikte der Generationen. Erst nach dem Tod des Vaters beginnt der erwachsene Sohn den Vater zu verstehen. Leicht lesbar durch die konkrete, pragmatische Erzählweise lässt der fesselnde Roman die gegensätzlichen Welten lebendig werden.
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Born 1967
Biography coming soon.
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