
Der Südafrikaner Coetzee setzt seine fiktive Biografie, die er mit "Der Junge" begann, fort. Anfang der 60er-Jahre lebt sein Protagonist John allein, studiert Mathematik und verdient sich den kargen Lebensunterhalt durch eine Reihe von Aushilfsjobs. Als die politische Lage in Südafrika immer schwieriger wird, emigriert er nach seinem Examen nach London. Dort bekommt er rasch eine Stelle als Programmierer bei IBM. Nun hat er die bürgerliche Existenz erreicht, die seine Mutter so dringend wünschte. Aber für John ist dieser Broterwerb nur die Basis, damit er seinem Traum vom Künstlerdasein realisieren kann. Ständig liest er die Großen der Weltliteratur: Pound, Swift, Kafka; versucht, in deren Stil selber zu schreiben, analysiert deren Leben, um dann festzustellen, dass er noch weit von einer schriftstellerischen Existenz entfernt ist. Denn auch Frauen - so meint er - gehören zu so einem Leben dazu, und auch hier scheitert er immer wieder. (Ingrid Kohlmeyer)
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Born 1940
John Maxwell Coetzee FRSL OMG (born 9 February 1940) is a South African and Australian novelist, essayist, linguist, translator and recipient of the 2003 Nobel Prize in Literature. He is one of the most critically acclaimed and decorated authors in the English language. He has won the Booker Prize (twice), the CNA Literary Award (thrice), the Jerusalem Prize, the Prix Femina étranger, and The Irish Times International Fiction Prize, and holds a number of other awards and honorary doctorates. [source](https://en.wikipedia.org/wiki/J._M._Coetzee)
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